Am 28. Januar 2016 machte sich die Klasse 8d zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Frau Juvan nach Frankfurt auf den Weg, um eine besondere Kunstausstellung mit dem Namen ,,STURM-FRAUEN" in der Schirn Kunsthalle zu besuchen.

Die Klasse 8d vor der Schirn Kunsthalle Frankfurt

Mit der S-Bahn gelangten wir zur Konstablerwache und gingen danach den restlichen Weg zu Fuß. Währenddessen klärten wir den Unterschied zwischen einer Kunsthalle, einer Kunstgalerie und einem Kunstmuseum. Bei einer Kunsthalle können Künstler ihre Kunstwerke für eine gewisse Zeit ausstellen, allerdings können Gemälde auch bei Museen ausgeliehen werden. Während eine Kunstgalerie Kunstwerke zum Verkauf ausstellt, besitzt ein Kunstmuseum eine eigene Sammlung an Werken.

Auf dem Weg zur Kunsthalle sahen wir einige Museen und viele Kunstgalerien, in denen es nicht nur Gemälde gab, sondern auch Kleider und Skulpturen. Nach etwa einer Viertelstunde kamen wir schließlich bei der Schirn Kunsthalle Frankfurt an. In der Eingangshalle stand ein riesiger Fuß aus Styropor, welcher von Tennisschlägern, Pappaugen und anderen Objekten umgeben war. Nachdem die Eintrittskarten bezahlt worden waren, durften wir uns ein Gemälde aussuchen und  abzeichnen. Da alle Bilder den Stilrichtungen des Expressionismus (Erlebnisse des Künstlers) und des Konstruktivismus (geometrische Figuren) angehörten, passte diese Exkursion zu unserem derzeitigen Thema im Kunstunterricht.

Die Ausstellung hieß ,,STURM-FRAUEN" (http://www.schirn.de/ausstellungen/2015/sturm_frauen), da dort nur Gemälde ausgestellt wurden, die schon vorher in einer Galerie mit dem Namen ,,Der Sturm" ausgestellt worden waren. Da früher nur Männer malen durften, sah der Berliner Schriftsteller und Komponist Herwarth Walden darin eine Benachteiligung der Frau. Er ließ die Gemälde in seiner Galerie ausstellen. Darunter befanden sich Kunstwerke von Sonia Delaunay, Natalja Gontscharowa, Gabriele Münter und vielen anderen Künstlerinnen.

Schirn Kunsthalle Frankfurt, Ausstellung „STURM-FRAUEN. KÜNSTLERINNEN DER AVANTGARDE IN BERLIN 1910–1932“, 2016

Das Ergebnis dieses großartigen Tages waren sehr viele gelungene Zeichnungen. Wir alle hatten sehr viel Spaß und würden solch eine Exkursion gerne wiederholen.