Am 30. September 2016 besuchten einige ASS-Musik- und Deutschkurse der Oberstufe, die 9c und die Schulchöre eine etwas andere Art von Theaterstück im Capitol in Offenbach. Die Tragödie „Faust“, geschrieben von Johann Wolfgang von Goethe, und im Jahre 1808 uraufgeführt, ist Pflichtlektüre in der Oberstufe und wird von einigen Schülern nur als trockenes, schwer verständliches, gelbes Reclam-Heftchen angesehen. Im Capitol allerdings verleitete man dem Stück eine rockige, teuflische und moderne Art, allerdings wurde sich dabei stets an den Originaltext Goethes gehalten. Das Drama handelt von einer Wette zwischen Gott und dem Teufel Mephistopheles über den angesehenen und strebsamen Wissenschaftler Dr. Heinrich Faust, der sein Leben der Wissenschaft widmete, um die wichtige Sinnfrage über das Leben zu beantworten und die physikalische, materielle und philosophische Welt zu erschließen. Im „Prolog im Himmel“ bietet Mephisto Gott eine Wette an; dieser wettet, dass er Faust verführen und vom rechten Weg abbringen könne. Für Gott ist es allerdings keine Wette, da er sich im Klaren ist, dass Fausts Seele von ihm gerettet wird. So lässt er Mephisto walten - wohlwissend, dass dieser nicht gewinnen kann. Faust hingegen wettet mit Mephisto um seine Seele. Daraufhin zeigt der Teufel Faust die schönen Seiten des Lebens und gibt ihm einen Verjüngungstrank. Der Wissenschaftler verliebt sich in Gretchen und sie stellt ihn mit der berühmten „Gretchenfrage“ auf die Probe und fragt, wie er es denn mit der Religion halte. Das einerseits sehr tragische und spannende und andererseits sehr philosophische und nachdenkliche Drama wurde in Form einer Rockoper neu inszeniert. Wie die Schülerinnen und Schüler die neue Umsetzung des Stückes fanden, ist im Nachfolgenden zu lesen.

  • Ich fand die Rockoper sehr schön, es war vielleicht an manchen Stellen etwas laut und es zog sich öfters in die Länge. Ich fand diese Interpretation allerdings sehr passend, da sie den Inhalt des Dramas sehr gut veranschaulicht. Die langsamere, stillere Oper passte gut zu den Szenen, in denen sich Faust und Gretchen unterhielten und zu einem bösen, verruchten Teufel passte am besten der Rock.

 

  • Ich fand „Faust-die Rockoper“ im Großen und Ganzen sehr gut, jedoch war die Musik im ersten Teil sehr eintönig. Nach der Pause variierte die Musik mehr. Allerdings war es etwas schwierig, die Handlung zu verfolgen, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat.

 

  • Ich finde es an sich eine tolle Idee, Werke wie Faust durch eine Rockoper neu zu inszenieren. Trotzdem gab es einige Dinge, die mir nicht gefallen haben Z.B. fand ich alles vom Gesang bis zu den Kostümen übertrieben, wodurch leider das ganze Stück ins Lächerliche gezogen wurde.

 

  • Mir gefallen weder Rockmusik noch Oper. Das Bühnenbild und die Kostüme waren überinszeniert und teilweise war es wirklich nicht schön den Sängern zuzuhören.

 

  • Meiner Meinung nach war die Rockoper wirklich hervorragend, da nicht nur das Schauspiel, sondern vor allem auch die Musik wirklich gut war, was auch meinem Musikgeschmack entspricht. Zum Inhalt kann ich nichts sagen, da ich diesen noch nicht richtig kenne. Am besten fand ich, dass die Schauspieler bzw. die ganze Rockoper auch auf den Zuschauer eingegangen ist und man nicht nur belanglos im Publikum saß, sondern ins Geschehen miteinbezogen wurde.

 

  • „Faust – die Rockoper“ war ein neues Erlebnis und man lernte das Gegenstück zur klassischen Oper kennen. Die Leistungen der Sänger bei ihren Arien waren unglaublich und beeindruckend. Allerdings fand ich den ersten Teil zu rockig und sehr anstrengend anzuhören , der Fokus wurde eher auf die Show und die sehr freizügigen Tänze gelegt. Der zweite Teil dagegen war schöner, da die Musik emotionaler und ruhiger wurde.

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